FLUG

Entwicklung von Hardware unter Linux

Achim D. Brucker

18. Dezember 1998


Inhalt

Zusammenfassung:

Im Rahmen dieses Vortrages soll ein Entwicklungszyklus, von der Idee bis zum Platinenlayout anhand freier Softwaretools vorgestellt werden. Dabei soll besonders auf die Simulation von Schaltkreisen mit dem chipmunk-Paket des California Institute of Technology und dem anschließenden Platinenentwurf mit dem Layout-Programm pcb/xpcb eingegangen werden.

In der zweiten Hälfte des Vortrages werden alternative Softwareprodukte sowie zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich vorgestellt.

1. Einführung

1.1 Bereiche des Hardwareentwurfs

1.2 Von der Idee zur Hardware

\epsfig{design_flow.ps}

2. Entwickeln von Platinen

2.1 Simulation mit Chipmunk

Das Chipmunk-Paket ist eine Entwicklung des California Institute of Technology. Eigentlichen Aufgabe des Paketes ist der Entwurf von ASICs. Für die meisten Anwender dürfte hauptsächlich der Simulator log von Interesse sein.
\epsfig{scale=0.4, file=chipmunk/exor2_schematic.eps}
\epsfig{scale=0.4, file=chipmunk/exor2_scope.eps}

2.2 Layouten mit pcb

xpcb ist ein Zeichenprogramm für das manuelle Layouten:
\epsfig{scale=0.4,file=pcb/gimmick.eps}
\epsfig{angle=-90,scale=0.4,file=pcb/gimmick/layout.ps}
\epsfig{scale=0.4,file=pcb/gimmick/platine.ps}

3. Projekte in der Entwicklung

3.1 Xelen

Xelen ist ein Platinenlayoutprogramm, das von Christoph Drube entwickelt wird. Es unterliegt der GPL. Im Moment ist nur für Entwickler von Interesse.

3.2 FreeHDL

3.3 GNU-EDA

GNU EDA ist ein weiteres Projekt mit dem Ziel freie EDA Software zu schreiben. Auch gEDA befindet sich noch in der Entwicklungsphase und ist im Moment nur für Entwickler interessant. Wenn gEDA fertig soll es aus folgenden Komponenten bestehen:

3.4 electric

Electric ist ein EDA-Tool, das bereits seit 1988 existiert und seit 8 Jahren kommerziell vertrieben wird. Vor ca. 9 Wochen wurde Electric unter die GPL gestellt (außer dem FPGA Modul).

4. Kommerzielle Tools

5. Zusammenfassung

Sind in vielen Bereichen bereits kommerzielle und freie Anwendungen für Linux nahezu im Überfluß verfügbar, so steht die Entwicklung im Bereich Elektronik erst am Anfang.

Inzwischen wurde aber bereits an mehrere Tool-Herstellern von Kunden der Wunsch einer Linux herangetragen. Eine Umfrage eines amerikanischen Fachjournals belegt, daß auch viele Entwickler lieber unter Linux als unter NT arbeiten würden.

6. Referenzen


zuletzt geändert: 23.12.1998 brucker@freiburg.linux.de